Ausblick: Strategische Weiterentwicklung
Auch 2025 bleibt Pro Mente Sana eine treibende Kraft für die Sensibilisierung, Früherkennung, Interessensvertretung und Befähigung im Bereich psychische Gesundheit in der Schweiz. Wichtige Entwicklungen stehen bevor.
Sensibilisieren mit der Kampagne «Wie geht's dir?»
Die laufende «Wie geht's dir?»-Kampagne lief 2024 aus. Gesundheitsförderung Schweiz hat entschieden, die Kampagne für die Periode 2025-2028 zu verlängern und Pro Mente Sana weiterhin mit der operativen Betreuung beauftragt. Die Trägerschaft der Kampagne bleiben die Deutschschweizer Kantone und Pro Mente Sana. Allerdings wird 2025 die massenmediale Kampagne neu gestaltet. Wir setzen die sechs Impulse für psychische Gesundheit ins Zentrum.
Früherkennung stärken mit unserem Programm ensa
Das Ziel unseres Programms ensa ist es, so viele Menschen wie möglich zu Ersthelfenden für psychische Gesundheit auszubilden. Für die Jahre 2024- 2026 liegt der strategische Fokus auf dem Schweizer Arbeitsmarkt. Ab 2025 startet Phase 2 der Marketingkampagne, bei der die Stimmen unserer Kundinnen und Kunden im Mittelpunkt stehen.
Befähigen durch Beratung
Im Bereich psychosoziale und juristische Angebote stehen 2025 strategische Überlegungen an. Ein umfassender Strategieprozess soll das eigene Profil weiter schärfen und eine gezielte Erweiterung des Beratungsangebots ermöglichen. Die Marktpositionierung und verschiedene Geschäftsmodelle werden daraufhin analysiert, welche kostenpflichtige Dienstleistungen aufgebaut werden könnten, um die nicht ausreichend finanzierten kostenlosen und niederschwelligen Angebote mitzufinanzieren.
Politische Arbeit
Darüber hinaus werden wir 2025 die politische Entwicklung aktiv begleiten, da sich wichtige Ereignisse abzeichnen. Der Entwurf zur Revision des kantonalen Einführungsgesetzes zum Kindes- und Erwachsenenschutzrecht wird im Kantonsparlament Zürich beraten. Auf nationaler Ebene wird eine Revision des Zivilgesetzbuches im Bereich Erwachsenenschutz erwartet. Beide Reformen sind entscheidend, um Verbesserungen bei fürsorgerischen Unterbringungen gesetzlich zu verankern. Dafür stehen wir im Austausch mit dem Bundesamt für Justiz – gemeinsam mit der Konferenz für Kindes- und Erwachsenenschutz sowie der Schweizerischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie. Das Behindertengleichstellungsgesetz befindet sich ebenfalls in Revision. Zudem hat der Bundesrat angekündigt, einen indirekten Gegenvorschlag zur Inklusionsinitiative auszuarbeiten. Über die Mitarbeit in einer Arbeitsgruppe unseres Dachverbandes Inclusion Handicap wollen wir darauf Einfluss nehmen. Auch gesundheitspolitisch werden wir uns positionieren: Ab 2025 sind wir Mitglied der Schweizerischen GesundheitsligenKonferenz (Geliko).
Mit diesen Entwicklungen setzen wir wichtige Impulse für die Zukunft – mit dem klaren Ziel, psychische Gesundheit noch stärker ins gesellschaftliche und politische Bewusstsein zu rücken.
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