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Jahresbericht 2024

Analyse der psychischen Gesundheit in der Schweiz

Psychische Gesundheit rückt in der Schweiz zunehmend ins Zentrum gesellschaftlicher Aufmerksamkeit – doch Versorgungslücken und Stigmatisierung bleiben grosse Herausforderungen.

Psychische Gesundheit hat in den letzten Jahren in fast allen Lebensbereichen für uns alle stark an Bedeutung gewonnen. Schlagzeilen über verdoppelte Ausfalltage am Arbeitsplatz wegen einer Depression, lange Wartezeiten für eine Therapie, aber auch Tipps auf sozialen Medien, wie mit einer Panikattacke umgegangen werden kann, sind häufig geworden. Rund 5% unseres Bruttosozialprodukts sind heute in Zentraleuropa dem Thema der psychischen Belastung und Krankheit zuzuordnen.

Wie lassen sich diese Entwicklungen einordnen?

Psychische Gesundheit hat in der Tat stark an Bedeutung gewonnen. Die Bedeutungszunahme lässt sich kontinuierlich über die letzten 30 Jahre abbilden, wobei sich vor allem in den letzten fünf Jahren eine beschleunigte Entwicklung zeigt. Corona war nicht Auslöser, sondern Katalysator – ein Zeichen, wie sensibel wir alle – besonders junge Menschen – auf Beziehungsveränderungen, den Wegfall von Routinen, auf eine hohe negative Emotionalität und vor allem fehlende innere Sicherheit reagieren. 

Noch nie war das gesellschaftliche Erschöpfungsniveau so hoch.

Die Bedeutungszunahme bildet aber auch ab, wie mental unsere Welt geworden ist. Belastet fühlen sich die meisten nicht mehr durch körperliche Arbeit, sondern durch mental oder psychisch anstrengende Faktoren am Arbeitsplatz – so zum Beispiel die vielen Unterbrechungen, die hohe Dichte der heutigen Arbeit, in der Tätigkeiten reduziert wurden, in denen wir uns nicht im obersten Drittel der Leistungsfähigkeit befinden, oder die geforderte Emotionsregulation im Dienstleistungsbereich. Das Gleiche gilt für unsere Freizeit. Auch hier ist die Reizdichte hoch, gerade bei den sozialen Medien. Noch nie war das gesellschaftliche Erschöpfungsniveau so hoch.

Gleichzeitig ist die Inanspruchnahme psychiatrischer Dienstleistungen stark gestiegen, verbunden mit einer besorgniserregenden Zunahme an Wartezeiten. Jugendliche warten manchmal nach einem Suizidversuch bis zu einem Jahr auf eine adäquate Behandlung. Die Kantone investieren teilweise sehr in diesem Bereich, es ist aber wie ein Rennen hinter einem fahrenden Zug. Der Fachkräftemangel erschwert den Ausbau der Dienstleistungen zusätzlich. Was leider auch fehlt, sind signifikante Fortschritte. Eine Depressionsbehandlung dauert immer noch gleich lange und hilft dem gleichen Anteil an Betroffenen wie vor dreissig Jahren. Es braucht daher nicht nur mehr vom Gleichen, sondern grundlegend Neues. Gemäss WHO gilt es, soziale Faktoren viel stärker zu gewichten. Zudem ist die Befähigung bei psychischen Erkrankungen wohl wichtiger und nachhaltiger als das Festhalten am Ziel der Heilung.

Gesellschaftlicher Fortschritt mit Kehrseite – Handlungsbedarf bleibt

Verändert hat sich die Stigmatisierung von Menschen mit einer psychischen Erkrankung. Menschen mit einer Depression oder einer Angsterkrankung stehen wir heute etwas wohlwollender gegenüber. Bemerken wir hingegen bei uns selbst Anzeichen einer psychischen Belastung, hadern wir immer noch sehr. Die sogenannte Selbststigmatisierung liegt im Spannungsfeld zwischen gestiegener Akzeptanz und den ebenfalls gestiegenen Erfordernissen der Leistungs- und Selbstoptimierungsgesellschaft. Besorgniserregend sind hingegen die Entwicklungen in der Wahrnehmung von Menschen mit schweren psychischen Belastungen oder Erkrankungen. Der Wunsch nach sozialer Distanz zu Menschen mit beispielsweise einer Schizophrenie oder einer Borderline-Erkrankung ist in den letzten 30 Jahren nicht gesunken, sondern gestiegen. Hier besteht dringender Handlungsbedarf.

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