Grundlagen für unser politisches Engagement

Unsere politische Arbeit stützt sich auf die UNO Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK), die WHO-Empfehlungen, unsere Strategie und unser Manifest 2018.

Wir setzen uns für psychische Gesundheit, soziale Sicherheit, Integration und politische Mitsprache ein. Pro Mente Sana möchte erreichen, dass psychische Gesundheit in der Politik genauso wichtig genommen wird wie körperliche Gesundheit oder wirtschaftliche Themen – und bei allen politischen Entscheidungen berücksichtigt wird.

Mit unserer Lobby-Arbeit wollen wir:

  • wichtige Themen auf die politische Agenda bringen,
  • unsere Sichtweisen bündeln, kommunizieren und sichtbar machen,
  • uns an Aktivitäten rund um die Sensibilisierung zu und Entstigmatisierung von psychischer Erkrankung und sozialer Teilhabe beteiligen,
  • rechtliche Entwicklungen im Sozialversicherungs- und Erwachsenenschutzrecht aufmerksam verfolgen und wichtige Gerichtsurteile anstreben.

Damit will Pro Mente Sana als eine der wichtigsten Akteurinnen in der psychischen Gesundheit auf nationaler Ebene ab 2025/2026 wieder vermehrt Einfluss nehmen.

Mehr Informationen zu den strategischen Grundlagen finden Sie in unserer aktuellen Strategie.

Unser Manifest

Die Stiftung Pro Mente Sana hat einen Traum: Den Traum, dass in der Schweiz jeder Mensch ein würdiges und erfüllendes Leben bei guter Gesundheit führen kann.

Die 13 Schritte dieses Manifests weisen den Weg zur Verwirklichung unseres Traums. Gefordert sind die Politik, die Institutionen und Fachpersonen im Gesundheitswesen und jedes Mitglied unserer Gesellschaft. Wir fordern die Umsetzung dieser Schritte bis in zehn Jahren. 2028 werden wir prüfen, ob wir unserem Traum nähergekommen sind.
 

WHO Guidance: Leitlinien für eine gemeindenahe psychiatrische Versorgung

Die Leitlinien sollen politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern weltweit die Dringlichkeit bewusst machen und Klarheit verschaffen, um Investitionen in gemeindenahe psychiatrische Dienste zu fördern, die mit den internationalen Menschenrechtsstandards im Einklang stehen. Sie bieten eine Vision für eine psychiatrische Versorgung, die den Menschenrechtsstandards in höchstem Masse entspricht, und geben Millionen von Menschen mit psychischen Belastungen und psychosozialen Behinderungen und ihren Angehörigen weltweit Hoffnung auf ein besseres Leben. Dieses Dokument ist eine Teilübersetzung der WHO Guidance on community mental health services 2021, veröffentlicht von der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die Finanzierung für diese Übersetzung wurde durch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) bereitgestellt.