Therapieformen

Sie möchten eine Therapie machen und stehen vor der Frage, welche Methode für Sie am besten ist? Eine anspruchsvolle Entscheidung. Wir helfen Ihnen dabei.

Kognitive Verhaltenstherapie

Die kognitive Verhaltenstherapie zielt darauf ab, bisherige Denkweisen zu hinterfragen und zu bearbeiten.

Besonderheiten:

  • Fokus liegt auf beobachtbarem Verhalten
  • Ungünstige Verhaltensweisen und Denkmuster wurden erlernt und können demnach auch wieder verlernt werden
  • Gedanken können ungünstige Überzeugungen und Verhaltensweisen hervorrufen. Umgekehrt kann eine Veränderung ungünstiger Denkmuster Verhalten und Gefühle positiv verändern.
  • Kann ambulant, teilstationär oder stationär gemacht werden
  • Fordert eine aktive Mitarbeit der Betroffenen
  • Direkter und auf aktuelle Probleme orientierter Therapieansatz

Psychoanalyse

Die Psychoanalyse wird unter anderem eingesetzt, um die eigene Persönlichkeit zu ergründen und weiterzuentwickeln.

Besonderheiten:

  • Tiefenpsychologische Methode zur Behandlung seelischer Probleme
  • Ursachen von psychischen Erschütterungen werden in unbewussten Konflikten aus der Kindheit gesehen
  • Psychische Symptome werden als Ausdruck von verdrängten, schmerzhaften Erfahrungen gedeutet
  • Im Gespräch werden solche Konflikte hervorgeholt und bearbeitet
  • Langwierige und arbeitsintensive Therapieform
  • Viel Eigeninitiative erforderlich
  • Fokus liegt bei der Aufdeckung der Konflikte

Gesprächspsychotherapie

  • «…etwa 30% des Effekts von Psychotherapien gehen auf den Wirkfaktor Beziehung (zwischen Therapeut*in und Patient*in) zurück.» Asay und Lambert (2001)

Die Gesprächspsychotherapie wird oft auch als Personenzentrierte Psychotherapie bezeichnet. Sie basiert auf der Überzeugung, dass der Mensch eine angeborene Selbstverwirklichungs- und Vervollkommnungstendenz besitzt.

Besonderheiten

  • Psychische Störungen entstehen durch eine Hemmung oder Unterdrückung dieser Wachstumsbedürfnisse
  • Wir tragen alles zur Heilung Notwendige in uns
  • Therapeutische Grundhaltung basiert auf bedingungslose positive Wertschätzung, Empathie und Kongruenz
  • Wird als Einzel- Paar- und Gruppentherapie eingesetzt

Wichtiger als die Therapiemethode selbst ist die Beziehung zwischen Therapeut*in und Patient*in.

Weitere Methoden

Kunst- Tanz- und Bewegungstherapie, Angebote aus der Traditionellen Chinesischen Medizin TCM, Shiatsu-Therapie und viele andere Formen ergänzen die Vielfalt an Therapiemöglichkeiten und bieten die Möglichkeit, seinen individuellen Genesungspfad mitzugestalten.

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